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Solarenergie-Beratungsangebote in der Region
Die Solarberatungen (Initial- und Intensivberatungen) werden seit 2010 dezentral in den vier Beratungszentren der solid-Gesellschafter angeboten.
Die Beratungstermine im Überblick:
Montags: 13:00 bis 16:30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung Stadtwerke Schwabach GmbH, Ansbacher Straße 14, 91126 Schwabach Terminvereinbarung: 09122/ 936 129 martin.schwab(at)stadtwerke-schwabach.de Solarberatung
Dienstags: 8:00 bis 15:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung Energieberatungszentrum der Erlanger Stadtwerke AG, Äußere Brucker Straße 33, 91052 Erlangen Terminvereinbarung: 09131/ 823 4424 ebz(at)estw.de Solarsprechstunde
Beratung nach telefonischer Vereinbarung N-ERGIE Centrum, Südliche Fürther Straße 14, 90429 Nürnberg Terminvereinbarung: 0911/ 802 58222 energieberatung(at)n-ergie.de N-ERGIE Energieberatung
Donnerstags: 10:00 bis 18:00 Uhr infra fürth gmbh, Leyher Straße 69, 90763 Fürth Terminvereinbarung: 0911/ 9704 4555 technische-diensteistungen(at)infra-fuerth.de infra Solarfachberatung
(SOE) Im aktuellen Germanwatch-Klimaschutzindex ist Deutschland von Rang 7 auf Rang 6 aufgestiegen. Nur Schweden auf Platz 4 und England auf Platz 5 liegen noch vor Deutschland. Die ersten 3 Plätze wurden nicht vergeben, da momentan kein Land auf der Welt genug unternimmt um das international angestrebte 2°-Ziel einzuhalten.
Der Klimaschutzindex bewertet Länder nach Emissionsniveau, Emissionstrend sowie Klimapolitik. Im Index werden 58 Staaten bewertet, die für insgesamt 90 % des weltweiten energiebedingten CO2-Ausstosses verantwortlich sind. Die europäischen Länder liegen insgesamt auf den oberen Plätzen der Rangliste. Lediglich Brasilien und Mexico sind als nichteuropäische Länder auf den ersten 20 Plätzen vertreten, allerdings nur weil die dortigen Waldrodungen nicht in der Bewertung berücksichtigt werden. Die letzten Plätze belegen Kasachstan, Iran und Saudi-Arabien.
China belegt den ersten Platz in der Politikbewertung. In der Gesamtbewertung liegt China wegen seiner weiterhin steigenden Emissionen jedoch auf einem der hinteren Plätze. Dieser wird sich aber voraussichtlich in den nächsten Jahren verbessern. Auf der Karte aufgetragen sind die bewerteten Länder. Die Farben bezeichnen den Platz im Gesamtranking (grün:1-14, gelb: 15-31, orange: 32-47 und rot: 48-61).
Am Rande der Klimakonferenz in Durban Ende 2011 wurde Deutschland der Gigaton-Award verliehen. Damit wird Deutschland für den Fortschritt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie für die Politik die dies ermöglicht hat ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Klimaschutzindex finden Sie hier. Informationen zum Gigaton Award finden Sie hier.
Endspurt bei PV 2011
N-ERGIE Solarkraftwerk in Heilsbronn, Bildquelle: N-ERGIE Aktiengesellschaft
(SOE) 2011 wurde nach ersten Schätzungen der Bundesnetzagentur Photovoltaikanlagen mit ca. 7,5 GWp in Betrieb genommen. Damit wurde sogar der Zubau von 2010 mit 7,4 GWp leicht übertroffen. Absoluter Spitzenreiter war der Dezember mit ca. 3 GWp. Auch die lokalen Energieversorger N-ERGIE Aktiengesellschaft und infra fürth gmbh haben Ende 2011 Photovoltaik-Großprojekte mit 3,7 MWp bzw. 3,2 MWp in Betrieb genommen.
Die Vergütungsabsenkung von 15 % im Januar sowie die Forderungen nach einem PV-Deckel von 1 GW/Jahr haben im Dezember zu den bisher höchsten monatlichen Neubauzahlen geführt. Durch den hohen Zubau an PV-Anlagen im Dezember werden wir zum Juli 2012 eine weitere Degression von vermutlich 15 % erleben.
Damit sinkt die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen bis 30 kWp zum 01.07. auf voraussichtlich 20,76 Cent/kWh und zum 01.01.2013 auf 18,90 Cent/kWh. Bei den aktuell stattfindenden Gesprächen im Bundesumweltministerium werden Änderungen an der bestehenden Regelung besprochen, so könnten z.B. monatliche Vergütungsabsenkungen eingeführt werden.
Auch wenn mehrere kleine Absenkungen mit dazu beitragen, dass die Zubauspitzen nicht so hoch ausfallen wäre eine monatliche Vergütungsabsenkung aus bürokratischer Sicht vermutlich zu aufwendig. Eine Absenkung von z.B. 5 % alle 3 Monate wäre der monatlichen Vergütungsanpassung vorzuziehen.
Zubau 7,5 GW vs. 3,5 GW
Bildquelle: www.solarwirtschaft.de
(SOE) Für die Gesamtausgaben der deutschen Energiewende ist es nahezu irrelevant, ob wir einen jährlichen Zubau von 7,5 GW oder lediglich 3,5 GW Photovoltaikleistung pro Jahr erleben. Durch den atmenden Deckel, der bei stärkerem Zubau stärkere Vergütungsabsenkungen vorsieht ergibt sich praktisch kein Unterschied in der Gesamtvergütung zwischen den 2 Ausbauszenarien. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass wir entweder heute etwas mehr Geld für die Photovoltaik ausgeben oder in Zukunft mehr Geld aufwenden müssen.
Bei einem Ausbau von 7,5 GWp und 24 % Vergütungsabsenkung pro Jahr könnte schon etwa 2016 die EEG-Vergütung für PV-Kleinanlagen komplett abgeschafft werden. Die Vergütung wäre dann bereits so niedrig (lediglich ca. 9,5 Cent/kWh), dass es für jeden PV-Anlagenbesitzer günstiger ist den Strom in Kombination mit einem Energiespeicher selbst zu verbrauchen als ihn ins Netz einzuspeisen. Bei einem jährlichen Ausbau von lediglich 3,5 GWp ergeben sich ähnliche Kosten, allerdings würde die Vergütung erst 2021 auf ca. 9 Cent/kWh absinken.
In einem Kurzgutachten der Prognos AG für den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) wurde errechnet, dass der Strompreis sich bis 2016 durch den Ausbau der Photovoltaik um weitere ca. 0,5 Cent/kWh erhöhen wird, bei einem gesamten Strompreisanstieg von 3,8 Cent/kWh.
Für die ersten ca. 20 GW Photovoltaik müssen wir momentan einen EEG-Umlageanteil von ca. 2 Cent/kWh bezahlen, für die nächsten ca. 40 GW Photovoltaik fallen lediglich Zusatzkosten von 0,5 Cent/kWh an
Weitere Informationen zu dem Kurzgutachten erhalten Sie hier.
Altbautage Mittelfranken am 25. und 26. Februar
Flyer Altbautage, Bildquelle: Handwerkskammer für Mittelfranken
(SOE) Am 25. und 26. Februar 2012 finden die Altbautage Mittelfranken im Berufsbildungszentrum (BZ) 2 der Handwerkskammer für Mittelfranken in der Sieboldstraße 9 in Nürnberg statt.
Die Besucher erwartet eine informative und abwechslungsreiche Mischung aus Ausstellung, Vorträgen und Praxisbeispielen rund um die Themen Modernisieren, Energiesparen und Wohlfühlen. Auch für die achte Auflage der Erfolgsveranstaltung rechnen die Organisatoren, die Handwerkskammer für Mittelfranken und der Verein EnergieRegion Nürnberg e.V., mit einem großen Andrang.
Über 100 regionale und überregionale Aussteller stehen jeweils von 9 bis 17 Uhr für Ihre Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Fachvorträge beinhalten die Themen Sanierung, Wärmedämmung, Bauschäden, Heizung, Fenster, Energieeffizienz und Mikro-BHKW.
Auch solid wird in diesem Jahr wieder mit Vorträgen bei den Altbautagen vertreten sein. Wir berichten am Samstag und Sonntag jeweils um 12.45 Uhr zum Thema „Solarthermieanlagen auf Mehrfamilienhäusern“. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Endkunden, aber auch für Planer, Architekten und Handwerker lohnt sich ein Besuch.
Weitere Informationen zu den Altbautagen erhalten Sie hier.
Förderung
Für photovoltaische- und solarthermische Anlagen existieren verschiedene Fördermöglichkeiten. Nachfolgend geben wir Ihnen einen kurzen Überblick: weiter
solid ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie
solid ist EUROSOLAR Solarpreisträger 1998 in der Kategorie "Sonderpreis Information und Beratung"