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Solarenergie-Beratungsangebote in der Region
Die Solarberatungen (Initial- und Intensivberatungen) werden seit 2010 dezentral in den vier Beratungszentren der solid-Gesellschafter angeboten.
Die Beratungstermine im Überblick:
Montags: 13:00 bis 16:30 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung Stadtwerke Schwabach GmbH, Ansbacher Straße 14, 91126 Schwabach Terminvereinbarung: 09122/ 936 129 martin.schwab(at)stadtwerke-schwabach.de Solarberatung
Dienstags: 8:00 bis 15:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung Energieberatungszentrum der Erlanger Stadtwerke AG, Äußere Brucker Straße 33, 91052 Erlangen Terminvereinbarung: 09131/ 823 4424 ebz(at)estw.de Solarsprechstunde
Beratung nach telefonischer Vereinbarung N-ERGIE Centrum, Südliche Fürther Straße 14, 90429 Nürnberg Terminvereinbarung: 0911/ 802 58222 energieberatung(at)n-ergie.de N-ERGIE Energieberatung
Donnerstags: 10:00 bis 18:00 Uhr infra fürth gmbh, Leyher Straße 69, 90763 Fürth Terminvereinbarung: 0911/ 9704 4555 technische-diensteistungen(at)infra-fuerth.de infra Solarfachberatung
kostengünstige Stromversorgung mit PV und Wind für die Welt
(SOE) Eine sichere Energieversorgung ohne CO2-Emissionen muss weltweit das Ziel sein, um den Klimawandel aufzuhalten. In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung haben deutsche Forscher um Christian Breyer mehrere Varianten untersucht, die diese beiden Randbedingungen erfüllen. Anschließend werden die verschiedenen Varianten miteinander verglichen, um die kostengünstigste Alternative herauszufinden.
Ergebnis ist, dass eine Versorgung mit einem Mix aus Photovoltaik und Windenergie ergänzt durch eine Methanisierungsanlage im Jahr 2020 für 90 % der Weltbevölkerung die günstigste Variante darstellt, wenn ein Ölpreis von 150 $/barrel Öl angenommen wird.
Dabei erfolgt die Energieversorgung zuerst direkt aus Photovoltaik bzw. Wind, da sich diese beiden Technologien sehr gut ergänzen. (Bei viel Sonnenschein weht der Wind schwach, bei starkem Wind ist üblicherweise wenig Sonnenschein). Überschüssiger Strom wird in einer Elektrolyseeinheit dazu genutzt Wasserstoff zu erzeugen und diesen anschließend mit CO2 in Methan umzuwandeln. Bei Bedarf kann das Methan in einem Gaskraftwerk wieder zu Strom umgewandelt werden oder für andere Zwecke (Heizen bzw. Mobilität) verwendet werden.
Dabei ist es laut den Autoren sogar günstiger das CO2 aufwändig aus der Luft abzuscheiden, statt die Methanisierungsanlagen direkt neben einem Kraftwerk mit CO2-Abscheidung (CCS) zu errichten, da die CO2-Abscheidung am Kraftwerk mit deutlich höheren Kosten verbunden sein wird.
Wer das gesamte Paper selbst lesen möchte kann es sich hier herunterladen.
Sonnenhäuser erreichen hohen solaren Deckungsanteil
Bildquelle: Sonnenhaus-Institut e.V.
(SOE) Die Energiewende im Wärmebereich erfolgreich umzusetzen ist mindestens ebenso wichtig wie die Energiewende im Strombereich. Sonnenhäuser bieten eine tolle Lösungsmöglichkeit die Wärmeversorgung eines Gebäudes zum Großteil CO2-frei zu gestalten. Durch die Nutzung von Solarthermieanlagen werden mindestens 50 % und teilweise sogar bis zu 100 % des Wärmebedarfs gedeckt.
Dass die versprochenen solaren Deckungsgrade nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis tatsächlich erreicht werden, zeigt nun nochmals die wissenschaftliche Untersuchung von neun Gebäuden in Deutschland. Die Gebäude haben eine Nutzfläche zwischen 200 und 1000 m² und werden hauptsächlich mit Solarkollektoren mit einer Fläche zwischen 28 und 110 m² beheizt. Liegt der solare Deckungsgrad unter 100 %, wird mit Holz nachgeheizt, um auch im Winter genügend Wärme zur Verfügung zu haben.
Insgesamt konnte bei allen Gebäuden bisher ein solarer Deckungsgrad von über 50 % eingehalten nachgewiesen werden, wie dies für ein Sonnenhaus gefordert ist. In Deutschland wurde das Sonnenhauskonzept bereits über 1.300 Mal umgesetzt und täglich kommen neue hinzu.
Weitere Informationen zu der wissenschaftlichen Untersuchung erhalten Sie hier. Viele weitere Informationen mit Beispielen zu Sonnenhäusern finden Sie z.B. auch hier.
In der Gemeinschaft stärker
Bildquelle: Thaut Images - Fotolia
(SOE) Viele kleine und große Gemeinden nehmen sich in letzter Zeit vor, energieautark zu werden. Damit versprechen Sie sich Imagevorteile als Vorreiter der Energiewende und auch eine erhöhte kommunale Wertschöpfung. Da eine vollständige Selbstversorgung, ohne Austausch mit der Umgebung in den drei Bereichen Strom, Wärme und Mobilität schwierig ist, konzentrieren sich viele Gemeinden zuerst einmal auf den Stromsektor.
Eine singuläre Betrachtung und Optimierung des eignen Stromverbrauchs und den eigenen Stromerzeugungsanlagen und der Trennung vom Stromnetz greift in den meisten Fällen zu kurz. Denn gerade die Kopplung der verschiedenen Gemeinden über das Stromnetz sorgt dafür, dass Regionen mit günstigen Stromerzeugungspotenzialen für Erneuerbare Energien nicht nur die eigene Versorgung decken können, sondern auch angrenzende Regionen versorgen können, in denen weniger günstige Bedingungen herrschen.
Besonders größere Städte haben einen hohen Strombedarf, aber gleichzeitig nur geringe Energieerzeugungspotenziale (z.B. für Windkraft oder Biogasanlagen) zur Verfügung. Sie sind also auf die Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien auf die umgebenden Regionen angewiesen. Diese sollten also keine Autarkie anstreben, sondern besser ihre Überschüsse in die Städte leiten. Diese Lösung ist der Autarkie auch ökonomisch überlegen, da zusätzliche Einnahmen generiert werden.
Überschussstrom als Wärme speichern
Bildquelle: ferkelraggae - Fotolia
(SOE) Durch den weiteren Ausbau der fluktuierenden Erneuerbaren Energien Wind und Photovoltaik gibt es immer häufiger Situationen in denen zumindest regional mehr Strom produziert wird als vor Ort verbraucht werden kann. Um der Abregelung von EE-Anlagen vorzubeugen ist es sinnvoll diesen Strom in Wärme umzuwandeln.
Die Stadtwerke Flensburg erhitzen mit einem Elektrodenheizkessel durch Strom aus Windenergieanlagen einen Wasserspeicher mit 29 Mio. Liter auf fast 100 °C. Da der Strompreis zu windstarken Zeiten an der Börse sehr günstig ist, kann durch das Projekt nicht nur mehr EE-Strom genutzt werden, sondern die Umwandlung elektrischer Energie in Wärme auch wirtschaftlich sinnvoll sein.
In Flensburg sind 98 % der 91.000 Bürger an das lokale Fernwärmenetz angeschlossen. Diese werden in Zukunft also nicht nur wie bisher einen großen Teil ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien decken können, sondern in Zukunft auch einen immer größeren Anteil ihres Wärmebedarfs.
Flensburg wurde für den Monat April der Titel „Energiekommune des Monats“ verliehen. Der Titel wird seit 2009 jeden Monat verliehen. Energiekommunen in der Region waren beispielsweise Merkendorf im Januar 2009 oder Bamberg im August 2010.
Weitere Informationen erhalten Sie beispielsweise hier.
Förderung
Für photovoltaische- und solarthermische Anlagen existieren verschiedene Fördermöglichkeiten. Nachfolgend geben wir Ihnen einen kurzen Überblick: weiter
solid ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie
solid ist EUROSOLAR Solarpreisträger 1998 in der Kategorie "Sonderpreis Information und Beratung"