solid - newsletter Nummer 343
Ausgabe 02/09 vom 30. Januar 2009

 
       
  N-ERGIE Aktiengesellschaft, infra fürth gmbh, Erlanger Stadtwerke AG, Stadtwerke Schwabach GmbH und die Stadtwerke Ansbach GmbH

  1. Marktanreizprogramm: Bei Neubauten werden die Fördermittel reduziert
  2. Durchgehend positives Echo auf IRENA-Gründung
  3. Bundestag: Solarstrom soll aus Sahara kommen
  4. Effiziente Heizungstechnologie setzt verstärkt auf Eneuerbare Energien
  5. BEE: 2020 decken Erneuerbare Energien fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs
  6. Photovoltaik in Röhrenform

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Marktanreizprogramm: Bei Neubauten werden die Fördermittel reduziert





Foto: Hüttmann

(BMU/HÜ)  Das Bundesumweltministerium stellt im laufenden Jahr 400 Millionen Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien im Wärmebereich zur Verfügung. Mit dem so genannten Marktanreizprogramm wird zum Beispiel der Einsatz von Solarthermieanlagen oder Pelletheizungen gefördert. Das ist mehr Geld als je zu vor.Im vergangenen Jahr wurden mit Fördermittel in Höhe von 236 Millionen Euro insgesamt über 150.000 Investitionen in Technologien zur Produktion von Wärme aus erneuerbaren Energien ausgelöst. Das entspricht einem Investitionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro. Mit Hilfe des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, welches seit 1. Januar gültig ist sollen der Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmebereich von heute 7 Prozent bis 2020 auf 14 Prozent ausgebaut werden. Um dies zu erreichen bleiben die Richtlinie zum Marktanreizprogramm nahezu unverändert. 

 

Weniger Geld bei Neubauten: Für künftige Neubauten wird die Förderhöhe im Vergleich zum Altbau gesenkt. Neubauten müssen nach dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz ab 1.1.2009 eine Nutzungspflicht zum Einsatz erneuerbarer Energien erfüllen. Deshalb werden für Neubauten die bestehenden Basisfördersätze um 25 Prozent reduziert. Die Bonusförderung kann auch im Neubau in voller Höhe erfolgen. Die KfW-Förderung für großen Biomasseanlagen, Tiefengeothermie, Nahwärmenetze, Biogasrohleitungen, Biogasaufbereitungsanlagen und Wärmespeicher ändert sich gegenüber 2008 nicht.

 

Die entprechende Richtlinie wird momentan fertig gestellt und soll etwa Mitte Februar veröffentlicht werden und dann in Kraft treten. Die Fördersätze bei Solarkollektoren würden sich bei Neubauten im Unterscheid zu bestehenden Gebäuden dann wie folgt ändern:

 

  • Solare Warmwasserbereitung auf Ein- und Zweifamilienhäusern bis max. 40 qm Kollektorfläche:  45 anstatt 60 €/qm Kollektorfläche
  • kombinierten Solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bis max. 40 qm Kollektorfläche auf Ein- und Zweifamilienhäusern oder zur solaren Kälteerzeugung oder zur Bereitstellung von Prozesswärme: 78,75 statt 105 €/qm Kollektrofläche

 

Anträge für das Marktanreizprogramm können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) gestellt werden. Bei großen Anlagen im Rahmen des KfW-Programms "Erneuerbare Energien" (www.kfw.de) sind die Anträge über die Hausbanken zu stellen. 


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Durchgehend positives Echo auf IRENA-Gründung




(Eurosolar) 75 Staaten haben am Montag in Bonn die International Renewable Energy Agency (IRENA) gegründet. An der Gründungskonferenz nahmen fast 400 Repräsentanten aus 120 Staaten teil, darunter 43 Minister. IRENA-Initiator Hermann Scheer sagte: "IRENA wird dem weltweiten Einsatz Erneuerbarer Energien einen Schub geben und ihren Ausbau beschleunigen. Nun kann IRENA unverzüglich mit der Arbeit beginnen und erste Strukturen aufbauen. Nach 19 Jahren Vorbereitungszeit darf jetzt keine Zeit mehr verloren gehen."

 

Die neue weltweite Organisation geht auf eine Idee von Hermann Scheer zurück. Der EUROSOLAR-Präsident und Vorsitzende des Weltrates für Erneuerbare Energien hat sich seit Beginn der 90er Jahre für die Schaffung einer politischen Institution in Form einer internationalen Regierungsorganisation für Erneuerbare Energien eingesetzt: "Der lange Weg von der Initiative bis zur Gründung von IRENA zeigt, dass oft nicht nur weiterführende Ideen nötig sind, sondern auch Ausdauer und langer Atem, um sie zu verwirklichen.", sagte Hermann Scheer rückblickend.

 

Vorausschauend sagte er weiter: "IRENA wird Industrie- und Entwicklungsländer bei der breiten und raschen Einführung von Erneuerbaren Energien beraten und unterstützen. IRENA wird praxisnahe und konkrete Politikberatung anbieten, den Technologietransfer erleichtern und bei der Suche nach Finanzierung für Erneuerbare Energien Projekte Unterstützung leisten. Die Agentur wird den Austausch von Know-how fördern sowie die Ausbildung von Fachkräften vorantreiben.", sagte Scheer. "IRENA bildet ein institutionelles Gegengewicht zur Internationalen Atomenergieagentur und der Internationalen Energieagentur."

Die Bundesregierung hatte alle Mitgliedstaaten der UN zur Gründungskonferenz der IRENA nach Bonn eingeladen. Unter den 75 Gründungsstaaten von IRENA sind Spanien, Frankreich, die skandinavischen Länder, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Indien, Chile, Kolumbien, Nigeria und Kenia. Am Tag nach der Gründungskonferenz beraten die Zeichnerstaaten über die nächsten Schritte und die ersten Aufgaben von IRENA. Dabei werden die Auswahlverfahren für den Sitz der Organisation und für den Generaldirektor festgelegt.

 

Länderliste der IRENA-Unterzeichner: http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/IRENA_Signatory_States.pdf

 

Stellungnahmen zur Irena-Gründung:

Nabu: http://www.nabu.de/presse/pressemitteilungen/index.php?popup=true&show=1322&db=presseservice

BEE: http://www.pressebox.de/attachment/174399/090126_PM03_BEE_IRENA.pdf


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Bundestag: Solarstrom soll aus Sahara kommen





Solarkraftwerk Andasol, Foto: Hüttmann

(Bundestag) Angesichts der Lieferausfälle bei Erdgas aus Russland wird für Fraktionen und Bundesregierung die Nutzung der Sonnenenergie interessanter. Die Bundesregierung hält den Bau von Solarkraftwerken in der Wüste Sahara langfristig für eine Alternative zur verstärkten Nutzung des Erdgases. Das Risiko von Lieferausfällen werde verringert, und auch ökologisch sei die Maßnahme sinnvoll, so die Regierung am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss.

 

SPD-Fraktion und Linksfraktion hatten auf Überlegungen hingewiesen, in der Wüste Sahara in Nordafrika Solarkraftwerke zu bauen. Dies könne der Industrie große Aufträge bringen, so die Linksfraktion. Auch die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fragte nach Alternativen in der Energieversorgung. Die Unionsfraktion bezeichnete Solarkraftwerke in der Sahara als "interessante Variante", erklärte aber zugleich, sie wolle am bisherigen Energiemix für die Versorgung in Deutschland festhalten. Nach Angaben der Regierung gibt es Überlegungen in Deutschland, Frankreich und Ägypten, in der Sahara in größerem Umfang Solarkraftwerke zu bauen und den Strom nach Europa zu liefern.

 

Zum russisch-ukrainischen Gaskonflikt erklärte die Bundesregierung, dass Deutschland während des Stopps der russischen Lieferungen über Pipelines durch die Ukraine mehr Gas aus Norwegen habe beziehen können. Außerdem sei mehr Gas aus Russland über die Jamal-Pipeline, die über Weißrussland und Polen nach Deutschland führe, geliefert worden. Trotz der Lieferausfälle und der Kälte sei die Gasversorgung in Deutschland nicht gefährdet, versicherte die Regierung. Angesichts der verschiedenen Lieferquellen und großer Speicherkapazitäten hätten deutsche Gasunternehmen sogar zusätzliches Gas an von der Krise viel stärker betroffene Länder wie Slowakei, Ungarn, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien geliefert. Das sei ein "Akt der Solidarität" gewesen, so die Regierung. Derzeit beziehe Deutschland 35 Prozent seines Gases aus Russland, 27 Prozent aus Norwegen, 18 Prozent aus den Niederlanden und 15 Prozent aus eigener Produktion. Mit 20 Milliarden Kubikmetern habe die Bundesrepublik zudem die größten Speicher in der EU. Das Gesamtvolumen entspreche fast einem Viertel des deutschen Jahresverbrauchs. Nach Ansicht der Regierung ist eine zügige Realisierung der Ostsee-Pipeline "von entscheidender Bedeutung". Die Kritik anderer Länder an dieser Pipeline sei auch eine Frage der Durchleitungsgebühren, die anderen Ländern entgehen könnten. Die FDP-Fraktion warnte davor, eine staatliche Gasreserve wie beim Öl anzulegen, auch wenn der "allgemeine Staatswahn" derzeit Konjunktur habe.

 

Deutscher Bundestag, www.bundestag.de


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Effiziente Heizungstechnologie setzt verstärkt auf Eneuerbare Energien





Wenn die alte Heizung raus muss, Foto: Initiative Erdgas pro Umwelt

(BDH) Die stark gestiegene Nachfrage nach effizienter Heiztechnik und erneuerbaren Energien hat der Heizungsbranche im vergangenen Jahr eine gute Absatzentwicklung beschert. „2008 verzeichneten wir einen Strukturwandel am Heizungsmarkt: In 45 Prozent der Investitionsfälle werden heute bereits erneuerbare Energien eingekoppelt. Gegenüber 2005 ist das eine glatte Verdopplung.“ erläutert BDH-Präsident Klaus Jesse, der fest mit einer Fortsetzung des Trends zu höherwertigen Heizungsanlagen rechnet.

 

Überproportional stark wuchs der Solarthermiemarkt: 2008 konnten in Deutschland mehr als doppelt so viele solarthermische Anlagen wie im schwachen Vorjahr abgesetzt werden. Dies entsprach ca. 200.000 Anlagen. Aber selbst gegenüber dem sehr guten Jahr 2006 ist der Solarthermiemarkt damit um rund 30 Prozent gewachsen. BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke führt aus: „Auch bei Solarthermie legen die Verbraucher Wert auf beste Technik. Denn: Rund 60 Prozent der neu installierten Anlagen sorgen nicht nur für warmes Wasser, sondern unterstützen auch die Heizungsanlage.“

 

Der BDH führt die positive Absatzentwicklung vor allem auf die seit vergangenem Jahr verbesserten Förderangebote sowie die hohen Energiepreise zurück. Trotz Wirtschaftskrise fällt der Blick ins Jahr 2009 deshalb verhalten optimistisch aus: „In Deutschland haben wir durch die attraktiven Förderangebote weiterhin gute Investitionsbedingungen für moderne Heizungen.“ erklärt Jesse. „Und die Verbraucher wissen: Eine effiziente Heizungsanlage amortisiert sich nach wenigen Jahren.“ Die Branche erwartet daher eine weiterhin gute Nachfrage nach effizienten Heizsystemen. Der BDH unterstreicht die gesamtgesellschaftlichen Effekte einer beschleunigten Modernisierung des veralteten Heizungsbestandes in Deutschland. Hierzu betont Jesse, dass gegenwärtig nur ca. 12 Prozent der installierten Anlagen dem Stand der Technik entsprechen. Der Verband verweist auf die hohe Arbeitsintensität bei der Herstellung, der Installation und Wartung moderner Anlagentechnik. 90 Prozent der Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer energetischen Modernisierung verbleiben als Wertschöpfung in Deutschland. Eine forcierte Heizungsmodernisierung würde sich deshalb als schnell wirksames Konjunkturprogramm erweisen und zugleich CO2- Emissionen und  den Energieverbrauch in Deutschland drastisch senken.

 

Anm: Im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) sind die großen Hersteller von Heizungstechnikkomponenten organisiert. 

 


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BEE: 2020 decken Erneuerbare Energien fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs





Foto: Hüttmann

(BEE) Die erneuerbaren Energien können im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs decken. Gleichzeitig ist eine sichere Versorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht hervor aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche "Stromversorgung 2020", die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien am 28.01.2008 in Berlin vorgelegt haben. "Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird 2020 das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot nur noch bei Bedarf, Brennstoffimporte und CO2-Emissionen werden entsprechend reduziert. Damit stellen wir die Stromversorgung vom Kopf auf die Füße", kommentierte Dietmar Schütz, Präsident des BEE, die Ergebnisse der Prognose.   Sowohl die aus erneuerbaren Energien produzierte Strommenge als auch die installierte Leistung zugehöriger Anlagen werde sich bis 2020 gegenüber heute etwa verdreifachen.

 

Die Experten der Branche betonten, dass die Stromversorgung in Deutschland auch mit dem künftigen Strom-Mix an 365 Tagen im Jahr zu jeder Uhrzeit und bei jedem Wetter sichergestellt werden könne. Die so genannte gesicherte Leistung übertreffe die Jahreshöchstlast sogar um zehn Prozent. Anders als jüngst wieder von Protagonisten der konventionellen Energiebranche behauptet, seien dafür auch keine zusätzlichen Gasimporte notwendig. Im Gegenteil verringere sich der Erdgasverbrauch für die Stromerzeugung in der Branchenprognose bis 2020 sogar um zwölf Prozent. Das bestehende Stromversorgungssystem sei bereits viel flexibler als allgemein bekannt, betont der BEE.

 

"Schon heute stehen für das deutsche Stromnetz rund zehn Gigawatt Speicher- und Pumpspeicherwasserkraftwerke zur Verfügung. Das entspricht der Leistung von zwölf Kohlekraftwerken", erläuterte Ralf Bischof, Mitglied im BEE-Vorstand und zuständig für Netz- und Systemintegration. In Zeiten hoher Stromproduktion und geringer Nachfrage könnten Wasserspeicher über Pumpen aufgefüllt und im Bedarfsfall kurzfristig für zusätzliche Stromproduktion genutzt werden. "Dazu kommen über neun Gigawatt Bioenergie-Kraftwerke, die auf Basis der Brennstoffe Biogas oder Holz einspringen können, wenn Wind und Sonne ausbleiben" so Bischof weiter.

 

Die positiven Auswirkungen der Erneuerbaren Energien auf Klimaschutz, Brennstoffimporte und Arbeitsmarkt sind nach der aktuellen Branchenprognose erheblich. Schon heute trage die Branche höchst wirkungsvoll zum Klimaschutz bei. 2008 habe sie allein im Strombereich fast 87 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dieser Betrag steige bis 2020 auf über 200 Mio. Tonnen pro Jahr. Analog sinke der Bedarf an fossilen Brennstoffen und mit ihm die hohen Kosten für Importe sowie externe Kosten für Klima- und Umweltschäden. Die daraus folgenden Einsparungen in Milliardenhöhe übertreffen die Ausgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien bei weitem, betont der BEE. Hinzu komme der positive Effekt auf den Arbeitsmarkt. So werde sich die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien von heute 250000 auf mindestens 500000 im Jahr 2020 verdoppeln. "Die Stromversorgung im Jahr 2020 ist dank des Ausbaus der erneuerbaren Energien sicher, klimaschonend und bezahlbar", schlussfolgerte BEE-Präsident Schütz aus den Eckdaten der Branchenprognose. Um den Strombedarf zuverlässig zu decken, seien weder zusätzliche Kondensationskraftwerke, noch eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke erforderlich. "Wer dennoch Sonderregelungen für Kohlekraftwerke schafft oder den Atomausstieg rückgängig machen will, greift automatisch den gesetzlich fixierten Vorrang für die Erneuerbaren Energien an und zerstört damit die Investitionssicherheit der Branche", warnte Schütz.

 

Um auch nach 2020 ein weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien im Stromsektor zu ermöglichen, müsse die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln. Dazu gehöre insbesondere der Vorrang für erneuerbare Energien, die Förderung von Kombikraftwerken und Speichern, ein intelligentes Lastmanagement sowie ein intensiverer Stromaustausch mit den Alpen- und den skandinavischen Ländern mit ihren großen Wasserspeichern.

 

Die Langfassung der BEE-Prognose ist zugänglich unter:
http://www.bee-ev.de/uploads/Branchenprognose2020_Langfassung.pdf

 

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE)


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Photovoltaik in Röhrenform





Grafik: Solyndra

(Solarcontact) Der kalifornische Hersteller von Photovoltaik-Systemen Solyndra Inc. gibt Solarmodulen eine neue Form. Die zylindrischen Dünnschicht-PV-Module bieten besonders auf Flachdächern Vorteile. Mit Eröffnung eines Firmensitzes in Holzkirchen bei München baut Solyndra seine Position in Europa aus. Solyndra, Inc. gibt die Eröffnung ihres europäischen Firmensitzes in Holzkirchen bei München bekannt. Damit reagiert das Unternehmen auf die starke Nachfrage für seine innovativen Photovoltaik-Systeme (PV), die einen Durchbruch bei der Solarenergieertragsleistung von gering geneigten und Flachdächern bedeutet.

 

Clemens Jargon, Geschäftsführer und Vice President EMEA der Solyndra GmbH, zeichnet für die Verkaufs- und Serviceaktivitäten in den europäischen Ländern mit aktiven PV-Märkten, wie Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich verantwortlich. "Gewerbedächer in Europa bieten ein riesiges Potenzial für die Erzeugung von Solarenergie und ihre Bedeutung nimmt in vielen Ländern dank vorteilhafter Einspeisesubventionen ständig zu", erklärt Chris Gronet, CEO und Gründer von Solyndra. "Mit diesem Schritt können wir unsere Kunden in Europa besser unterstützen und in der Entwicklung des europäischen Energiemarktes eine größere Rolle spielen, im Hinblick auf eine nachhaltige Zukunft."

 

Das speziell zur Installation auf gering geneigten und Flachdächern konzipierte Dünnschicht-PV-System von Solyndra besteht aus proprietären zylindrischen Modulen, die verglichen mit herkömmlichen Solarmodul-Technologien mehr verfügbares Sonnenlicht aufnehmen und auf den Flachdächern von Gewerbebauten deutlich mehr Solarenergie erzeugen. Zusätzlich lässt sich das leichte PV-System von Solyndra dank seines einfachen Horizontalmontagematerials und einzigartiger Luftströmungseigenschaften der Solarmodule unvergleichlich schnell und wirtschaftlich installieren.

 

Die Module von Solyndra verfügen über die komplette Zertifizierung für Solaranlagen in Europa und besitzen außerdem unabhängig erstellte Leistungsbestätigungen von zahlreichen Institutionen. Die Module verfügen über die International Electro Technical Commission (IEC) und Produktzertifikate sowie die GSE-Qualifizierung für das italienische Einspeisetarifsystem. Das Fraunhofer-Institut ISE in Freiburg hat für die Energieertragsleistungsfähigkeit des Solyndra-PV-System eine unabhängige Bestätigung erstellt und mit Felddaten aus vielen verschiedenen internationalen Anlagen verglichen. Solarprojektentwickler und Investoren können das Fraunhofer Institut ISE mit ihren präzisen, unabhängig erstellten Prognosen für die Berechnung der Energieertragsleistung der Solyndra-Systeme nutzen.

 

Solyndra hat derzeit einen Auftragsbestand von über 1,5 Milliarden USD und liefert bereits im zweiten Jahr an Kunden in Europa und den USA aus. Das Unternehmen arbeitet in Europa mit führenden Solar-Integratoren wie zum Beispiel Phoenix Solar und GeckoLogic in Deutschland als auch mit dem führenden internationalen Dachmaterialhersteller und Dachbedeckungsdienstleister Carlisle Energy Services zusammen.

 

Solyndra: www.solyndra.com


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solid GmbH, Solarenergie Kompetenzzentrum

die Gesellschafter von solid sind:
N-ERGIE Aktiengesellschaft, infra fürth gmbh, Erlanger Stadtwerke AG, Stadtwerke Schwabach GmbH und die Stadtwerke Ansbach GmbH

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