![]() Solarenergie Kompetenzzentrum |
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| Informationsabend "Große solarthermische Anlagen für Mehrfamilienhäuser unter rechtlichen und finanziellen Aspekten"
Am 01. Oktober 2010 von 17.00 – 19.00 Uhr findet ein Informationsabend statt mit dem Thema „Große solarthermische Anlagen für Mehrfamilienhäuser unter rechtlichen und finanziellen Aspekten“.
6. Solartagung Rheinland-Pfalz am 09. und 10. September 2010
Am 09. und 10. September findet die 6. Solartagung Rheinland-Pfalz statt. Im Zentralen Neubau des Umwelt-Campus Birkenfeld, Gebäude 9914 in 55769 Hoppstädten-Weiersbach wird über die verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten der Solarenergie informiert.
solid ist bei der Tagung nicht nur Unterstützer, sondern stellt auch einen Referenten. Dabei werden wir über die Möglichkeiten der Solarthermie auf Mehrfamilienhäusern berichten. Zielsetzung ist dabei vor allem über die Finanzierung und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren, die es für Vermieter zu berücksichtigen gilt.
Weitere Themen sind unter anderem - kommunale Eingriffsmöglichkeiten für die Solarenergie - Solarenergie und Elektromobilität - solare Groß- und Freiflächenanlagen zur Wärmenetzanbindung
Weitere Informationen zu der Tagung finden Sie auf dem Flyer oder auch direkt bei: Dipl. Betriebswirt (FH) Marc Wartenphul Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Umwelt-Campus Birkenfeld Tel: 06782 17-1568 Fax: 06782 17-1264 E-Mail: m.wartenphul(at)umwelt-campus.de Internet: www.stoffstrom.org
Sonderförderung für Solarwärme auf Mehrfamilienhäusern
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern erhalten Fördergelder, wenn sie eine Solarwärmeanlage zur reinen Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung installieren lassen. 180 Euro Förderung pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche stellt der Bund seit dem 12. Juli 2010 im Rahmen der neuen Förderrichtlinien zur Innovationsförderung des Marktanreizprogramms bereit. Die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro sind nun wieder verfügbar, Anträge können jetzt gestellt werden. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden bereits 82.000 Förderanträge bewilligt.
solid ist übrigens als „Solarkompetenzzentrum Süd“ Teil der Kampagne und berät Sie gerne näher zu den Möglichkeiten die sich mit einer Solarwärmeanlage bieten. Auch die Kampagnen-Broschüre Solarwärme für Mehrfamilienhäuser kann bei uns kostenlos bestellt werden.
große Solarwärmeanlagensoild ist das Kompetenzzentrum Süd für die Kampagne "solar-so heizt man heute", die von der Bundesregierung gefördert wird und als Ziel hat den Anteil von Solarwärmeanlagen auf Mehrfamilienhäusern in Deutschland zu erhöhen.
12.11.2009: Seminar Planung von großen SolarwärmeanlagenAm Donnerstag, den 12. November fand bei solid das Seminar "Planung von großen Solarwärmeanlagen" statt. Das Seminar richtete sich an Planer, Architekten, Fachhandwerker, Installationsbetriebe, Haustechniker und Energieberater. Es wurden Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung sowie Kombianlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung behandelt.
Veranstaltungsort war solid, Heinrich-Stranka-Str. 3-5, Fürth. Veranstalter war solid (Kompetenzzentrum Große Solarwärmeanlagen für Süddeutschland). Die Referenten waren unter anderem Martin Schnauss (Solartechnik, SolarConsulting) sowie Referenten von Herstellern aus dem Bereich Großkollektoranlagen – und Speichertechnik. Die Teilnehmer sollten mit den Grundzügen der Solarthermie vertraut sein. Das Seminar war für die Zeit von 9 bis 17.00 Uhr geplant.
Inhalt: Solaranlagen sind aus ökonomischer Sicht für Mehrfamilienhäuser, und gerade für Hotels, Pensionen, Pflege- und Seniorenheime, überall dort wo ein hoher Warmwasserverbrauch vorliegt, eine gute Investition für die Zukunft. Die Planung und Auslegung großer Solaranlagen allerdings erfordert mehr Zeitaufwand und eine detaillierte Betrachtung und Auswertung der örtlichen Gegebenheiten als von Kleinanlagen im Ein –und Zweifamilienhausbereich. Durch eine intelligente Systemintegration und eine passgenaue Auslegung lassen sich erhebliche Optimierungs- und Einsparungspotentiale finden. So können wirtschaftliche Systeme geschaffen werden, die sich innerhalb von 7 -15 Jahren amortisieren.
Das Seminar hat Fachleuten über den aktuellen Stand der Technik für Kollektoranlagen berichten. Der Schwerpunkt lag bei Kombianlagen für MFH von 3-12 WE, Hotels u.ä. Einrichtungen. Es wurden wichtige Planungsschritte zur Vermeidung von Fehlerquellen aufgezeigt sowie über die am Markt gängige Systemkonzepte verschiedener Hersteller informiert. solid: Kompetenzzentrum Süddeutschland für große Solarthermische Anlagen
(BE) Seit 2006 berät solid im Großraum Nürnberg zu großen Solarthermischen Anlagen (GROSOL). Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, Hotels, Sportstätten und sozialen Einrichtungen wie Altenheime, Krankenhäuser werden herstellerunabhängig und neutral beraten und informiert. 2009 hat das Bundesumweltministerium (BMU) solid mit dem Aufbau und der Führung eines Kompetenzzentrums Solarthermische Großkollektoranlagen für den Bereich Süddeutschland betraut. Bis zum Jahr 2012 wird diese Arbeit aus Bundesmitteln erhalten. Mit Hilfe dieser Förderung ist es möglich, dass die unabhängige Arbeit der Experten im Bereich Grosol weiter ausgebaut werden kann.
Das Ziel des Projektes auf Bundesebene ist es, den Ausbau und die Qualität großer Solarthermischer Anlagen in Deutschland zu stärken. Die Ergebnisse dienen der Unterstützung und der Erhöhung des Qualitätsstandards der am deutschem Markt tätigen Firmen. solid ist dabei für den Bereich Süddeutschland, also Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zuständig, während die restlichen Regionen durch ein Kompetenzzentrum Nordwestdeutschland und ein Kompetenzzentrum Ostdeutschland abgedeckt werden. Neben der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich der Solarindustrie ist das Vorhaben wichtig, um das Klimaschutzziel 2050 zu erreichen. 50% des Energiebedarfs sollen deutschlandweit über Erneuerbare Energien abgedeckt werden, dabei spielt die Solarwärme trotz großer Potentiale eine bisher noch unterschätzte Rolle. Es gibt rund 17 Millionen Gebäude in Deutschland, davon sind momentan erst 1,2 Millionen mit einer thermischen Solaranlage ausgestattet.
Bislang wurde Solarthermie vorrangig im Ein- und Zweifamilienhaus eingesetzt. Im Jahr 2006 weisen 96,6% der Anlagen eine Fläche unter 20 m2 auf. Das bedeutet, dass der Anwendungsbereich der Solarwärme für Mehrfamilienhäuser, Hotels, Altenheime und anderer gewerblicher und sozialer Einrichtungen fast völlig brach liegt, obwohl hier dank des ganzjährigen hohen Warmwasserverbrauchs besonders große Einsparmöglichkeiten liegen. Die Einrichtung der Kompetenzzentren deutschlandweit sollen Unsicherheiten, die hinsichtlich großer Kollektoranlagen existieren, beheben. Das Kompetenzzentrum wird als neutrale Anlaufstelle für Fachleute, welche in die Planung, Umsetzung und Betriebsführung großer solarthermischer Anlagen eingebunden sind, dienen. Hier wird eine Plattform entstehen, wo ein fachlich fundierter Erfahrungsaustausch aller Beteiligten in diesem Bereich stattfindet. Dieser versetzt Planer und Installateure in die Lage solarthermische Anlagen optimal zu planen und zu installieren.
Das ist wichtig, da die Planung und Auslegung einer Großen Solaranlage mehr Zeitaufwand und eine detaillierte Betrachtung und Auswertung der örtlichen Gegebenheiten als die Kleinanlagen im Ein –und Zweifamilienhausbereich erfordert. Durch eine intelligente Systemintegration und eine passgenaue Auslegung lassen sich erhebliche Optimierungs- und Einsparungspotentiale finden. So können wirtschaftliche Systeme geschaffen werden, die sich innerhalb von 7 -15 Jahren amortisieren. Das Kompetenzzentrum wird neutral und herstellerunabhängig zu großen Kollektoranlagen informieren, beraten und weiterbilden. Dazu werden bisherige Tätigkeiten wie Schulungen, Vor-Ort-Analysen, Angebotsvergleiche und unabhängige und neutrale Beratung aller marktrelevanten Akteure weitergeführt und ausgebaut. Das Angebot an Vorträgen, Schulungen, Seminaren und Workshops für Große Solaranlagen wird erweitert.
Im Zusammenhang mit den Kompetenzzentren gibt es noch zwei weitere Projekte. Eine Internetportal und eine Informationskampagne begleiten die Arbeiten. Es soll eine übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Kompetenzzentren der Informationskampagne und dem Internetportal geben. Eine Telefonhotline und eine Internetplattform sorgen für Informationsverteilung auf breiter Ebene. Netzwerke zu Planern, Architekten, Installateuren und Verantwortliche der Wohnungsbaugesellschaften werden initiiert. Eine Zusammenarbeit mit den anderen Kompetenzzentren in Deutschland, aber auch mit Akteuren im Solarbereich in Österreich und der Schweiz wird stattfinden. Kontakte zu politischen und kommunalen Entscheider werden gehalten.
Link: Studie zu großen Solarwärmeanlagen (GroSol)
01.09.10 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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