Profil

Der Ladeverbund Franken+ wurde im Jahr 2012 von vier Energieversorgern aus der Metropolregion Nürnberg gegründet. Da die Zielsetzungen bei allen Mitgliedern nahezu identisch sind, ergibt sich über die Gleichheit der Interessen eine Basis der Zusammenarbeit.

Die solid GmbH koordiniert und verwaltet den Ladeverbund Franken+. Sie bündelt und bearbeitet Aufgaben, die alle Mitglieder des Ladeverbunds betreffen, wie beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit, Vertriebsunterstützung und Pflege des Ladesäulenfinders. Durch den engen Kontakt zu den Elektrofahrzeugfahrern geht die solid GmbH kontinuierlich auf die Bedürfnisse der Kunden ein und identifiziert mögliche Trends.

Ziele

Durch ein gemeinsames, einheitliches Zugangs- und Ladesystem und der Bündelung von Know-How soll die Verbreitung der Elektromobilität vorangebracht und die Nutzerfreundlichkeit erhöht werden. Mit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur möchte der Verbund in den kommenden Jahren eine höhere Versorgungsicherheit schaffen und damit eine deutlich breitere Nutzung der Elektromobilität in Nordbayern erreichen. Zu diesem Ziel baut der Ladeverbund Franken+ seine Ladeinfrastruktur stark aus.

Philosophie

Der Verbund ermöglicht den Elektrofahrzeugfahrern Zugang zu einem regionalen Netz von derzeit über 72 Ladesäulen und Wallboxen. Auf der Basis folgender Philosophie versucht der Ladeverbund Franken+ die gesteckten Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen.

Diskriminierungsfreiheit

Das Ladenetz soll den Nutzern uneingeschränkt - also diskriminierungsfrei - zur Verfügung stehen. Jeder Fahrer eines Elektrofahrzeugs kann demnach die Ladesäulen des Verbundes nutzen, weil sie räumlich und technisch frei zugänglich sind. Die Installation erfolgt nur im öffentlichen bzw. halböffentlichen Raum.

Nachhaltigkeit

An den Ladesäulen kann ausschließlich Strom bezogen werden, der aus regenerativen Energiequellen wie zum Beispiel Wasser, Wind und Sonne gewonnen wurde. Dabei handelt es sich um zertifizierten Ökostrom, durch den Elektrofahrzeuge eine deutlich bessere Umweltbilanz - Well-to-Wheel Betrachtung - aufweisen als herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Nur dadurch kommt das klimaschonende Potenzial der Elektrofahrzeuge zur Geltung.  

Aktueller Stand der Technik

Wie die Speichertechnologie der Elektroautos erfährt auch die Ladesäulentechnologie in den letzten Jahren stetig Verbesserungen und Standardisierungen. Dadurch ist es notwendig, neue Ladesäulen zu installieren, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und alte Säulen im Verbund zu ersetzen.