Vorstellung Ladeverbund+

Der Ladeverbund+ (ehemals Ladeverbund Franken+) wurde im Jahr 2012 von vier Energieversorgern aus der Metropolregion Nürnberg gegründet. Mittlerweile haben sich dem Verbund 55 Stadt-und Gemeindewerke angeschlossen, die das Ziel verfolgen, die Elektromobilität durch den gemeinsamen Ausbau einer flächendeckenden und kundenfreundlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voranzubringen.

Der Ladeverbund+ liegt, gemessen an seiner Anzahl der Ladestationen, unter den 10 größten Ladeverbünden Deutschlands. Nähere Informationen zur Ladeinfrastruktur vom Ladeverbund+ finden Sie unter www.ladeverbundplus.de

Im Ladeverbund+ sind sowohl kleine, mittelgroße als auch große überregionale Energieversorger Mitglied. Näheres zur Mitgliedschaft finden Sie hier. Da die Zielsetzungen bei allen Mitgliedern nahezu identisch sind, ergibt sich über die Gleichheit der Interessen eine Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Koordination des Ladeverbund+ übernimmt die solid GmbH.

Philosophie

Durch ein gemeinsames, einheitliches Zugangssystem und der Bündelung von Know-How soll die Verbreitung der Elektromobilität in Verbindung mit Erneuerbaren Energien vorangebracht und die Nutzerfreundlichkeit erhöht werden. Mit einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur möchte der Verbund in den kommenden Jahren eine höhere Versorgungssicherheit schaffen und damit eine deutlich breitere Nutzung der Elektromobilität erreichen. Damit soll ein wichtiger Beitag zum Erreichen der Klimaschutzziele und zum Gelingen der Energiewende geleistet werden. Auf der Basis folgender Philosophie versucht der Ladeverbund+ die gesteckten Ziele in den kommenden Jahren zu erreichen:

Barrierefreiheit

Die Ladeinfrastruktur soll den Nutzern möglichst uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund erfolgt der Zugang zu den Ladesäulen des Ladeverbund+ per SMS. Lange und aufwändige Beantragungs-und Bearbeitungsprozesse, wie diese bei Ladekarten häufig der Fall sind, werden vermieden. Der Ladeverbund+ kooperiert zudem mit anderen Fahrstromanbietern. Dadurch können die Apps und RFID-Karten anderer Fahrstromanbieter an den Ladesäulen des Ladeverbund+ genutzt, und die Barrierefreiheit weiter erhöht werden.

Kooperation

Durch die Kooperation der Mitglieder im Ladeverbund+ werden die Stärken und das Know-How der einzelnen Stadtwerke gebündelt. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit werden ganzheitliche Konzepte entwickelt. Der ganzheitliche Ansatz des Ladeverbund+: Elektromobilität nicht als einzelne Ladesäule zu sehen, sondern im Gesamtkonzept einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur, schafft Mehrwert für die Stadt- und Gemeindewerke und ihre Kunden.

Nachhaltigkeit

Die Ladeverbundmitglieder legen Wert darauf, an den Ladesäulen Strom aus Erneuerbaren Energien bereitzustellen. Nur dadurch kommt das klimaschonende Potenzial der Elektrofahrzeuge zur Geltung.

Öffentlichkeitsarbeit

Von hohem Stellenwert ist darüber hinaus, die Bevölkerung zum Thema Elektromobilität zu informieren und damit mögliche Hemmungen bei Privatleuten, Unternehmen und Kommunen gegenüber der Elektromobilität abzubauen.

Aktueller Stand der Technik

Wie die Speichertechnologie der Elektroautos erfährt auch die Ladesäulentechnologie in den letzten Jahren stetig Verbesserungen und Standardisierungen. Dadurch ist es notwendig, neue Ladesäulen zu installieren, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und alte Säulen im Verbund zu ersetzen. Ladeverbundmitglieder können dabei auf erprobte und robuste Ladesäulen zurückgreifen, die sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden.

Einheitlichkeit

Die Ladeverbundmitglieder setzen auf ein einheitliches Zugangssystem. Durch den Wiedererkennungswert der Ladesäulen sowie die einheitliche Handhabung vom Zugang wird die Nutzung der Ladesäulen für Elektrofahrer deutlich vereinfacht.

Regionale Wertschöpfung

Der Ladeverbund+ setzt auf erprobte und qualitativ hochwertige Produkte made in Germay und steigert damit die regionale Wertschöpfung: Sowohl der Hersteller der PKW-Ladesäulen als auch der Backendienstleister sind in Bayern ansässig.

Koordination durch solid

Die solid GmbH koordiniert und gestaltet den Ladeverbund+. solid verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Elektromobilität und hat umfassendes interdisziplinäres Wissen in diesem Bereich aufgebaut. Sie bündelt und bearbeitet zentral Aufgaben im Bereich der Elektromobilität, die alle Mitglieder des Ladeverbund+ betreffen, wodurch Ressourcen bei den einzelnen Mitgliedern geschont werden.

solid ist aus der langen Historie heraus ein hervorragend vernetzter Partner und hat den Auftrag, Elektromobilität den Menschen bekannter zu machen. Durch den engen Kontakt zu den Elektrofahrzeugfahrern geht die solid GmbH kontinuierlich auf die Bedürfnisse der Kunden ein und identifiziert mögliche Trends. Dadurch sind auch die Mitglieder des Ladeverbund+ damit immer auf der Höhe der Zeit im Themenfeld der Elektromobilität.

Zugangssystem

Der Ladeverbund+ setzt auf ein einheitliches und kundenfreundliches Zugangssystem. Der Zugang zur Ladesäule und die Abrechnung erfolgt dabei grundsätzlich über das Mobilfunktelefon des Kunden: der Ladevorgang wird per SMS gestartet und die Abrechnung erfolgt über die Mobilfunkrechnung.

Nach voriger Anmeldung bei Travipay ist zudem eine Abrechnung über die Kreditkarte oder das Konto möglich.

Zusätzlich sind die Ladesäulen im Ladeverbund+ an die Plattformen intercharge und e-clearing angebunden. Der Zugang kann dadurch ebenfalls über ein RFID-Zugangsmedium (Chip, Karte) oder App von anderen Fahrstromanbietern erfolgen.

Stromkunden von Stadt-und Gemeindewerken können dabei beim SMS-Zugang nach voriger Registrierung von einem ermäßigten Tarif beim Laden im gesamten Ladeverbund+ profitieren.

Das Tarifmodell setzt sich aus einer Zeit-und Leistungskomponente zusammen und soll dem Problem entgegenwirken, dass Ladesäulen langfristig blockiert werden, ohne dass eine Ladung stattfindet.

Ausführliche Informationen zum Zugangssystem finden Sie auf der Internetseite des Ladeverbund+: www.ladeverbundplus.de .